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Pestalozzi



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Altes Schulgebäude

Die Pestalozzischule besteht seit 1952. Das gibt uns den Anlass, auf die Entwicklung der Schule und vor allem auf ihre Arbeitsschwerpunkte zurückzublicken. Es lassen sich drei große Abschnitte feststellen.
Der erste umfasst die Zeit des Auf- und Ausbaus der Pestalozzischule. Er ist ganz wesentlich mit dem Namen und der Person Richard Senst verbunden, dem ersten Schulleiter der Schule von 1952 bis 1971. Die inhaltlich-pädagogische Arbeit in dieser Zeit ist mit der ständigen Präsenz der Raum- und Personalfrage verknüpft. Hin- und Herwandern zwischen verschiedenen Gebäuden, überfüllte Klassen und ein Flickenteppich von Stundenplan, zusammengestückelt aus stundenweisen Abordnungen von Lehrkräften mit unterschiedlicher Qualifikation sind eine ständige Belastung. Hier stets den Finger auf die wunden Punkte gelegt und die Überzeugungsarbeit im Stadtrat geleistet zu haben, sind Richard Sensts Verdienst. Schließlich trägt die Arbeit Früchte.

Und doch: Auch mit dem Neubau der Pestalozzischule am Neuen Hafen ist die prekäre Situation noch nicht überwunden. Schon beim Bezug der neuen Schule ist das Gebäude angesichts wachsender Schülerzahlen zu klein geworden. Erst weitere Initiativen führen die unhaltbare Situation am Beginn der 70er Jahre zumindest in der Raumfrage einer Lösung zu. So kann im Oktober 1973 das neue Schulgebäude an der Friedrich-Ebert-Straße, die heutige Schule, bezogen werden.

Die zweite Phase der Schulentwicklung ist mit der Rektorin Maria Regenbrecht verbunden. Seit dem Weggang von Richard Senst 1971 leitete sie die ständig wachsende Schule. Schüler- und Lehrerzahlen steigen in unterwartete Höhen. Im Jahre 1976, in dem in 22 Klassen über 350 Kinder von insgesamt 33 Lehrkräften unterrichtet werden, erreicht die Schule ihre maximale Ausweitung.
Die verbesserte Lehrerversorgung bietet die Möglichkeit der Bildung kleinerer Klassen. So können sich die Sonderschullehrer individueller und intensiver dem einzelnen Kind zuwenden.
Nach der Pensionierung von Frau Regenbrecht übernimmt Rektor Hans-Joachim Fritz die Leitung der Schule. Die Auseinandersetzung um die Sonderbeschulung kommt in den letzten Jahren wieder in Gang. Die Realität lässt allerdings in dieser Frage kein Entweder - Oder zu. Veränderungen der Gesellschaft und ihrer Werte haben auch Konsequenzen für die Schulen. Organisatorischer Umbau, Vermittlung neuer Unterrichtsinhalte, das Entstehen neuer Fächer sind einige der Folgen. Auch die integrative Beschulung Behinderter in den Regelschulen gehört dazu.
Unsere Schule stellt sich darauf ein. Die Änderung gesellschaftlicher Rahmenbedingungen hat auch eine veränderte Kindheit und damit eine veränderte Schülerschaft zur Folge. Die Pestalozzischule hat sich diesen Erfordernissen gestellt - von Anfang an.
In Zukunft wird es erforderlich sein, die Voraussetzungen des schulischen Lernens zu überdenken und unter Umständen auch neue Formen der Organisation zu finden, die der Betreuung und Beschulung lernschwacher, förderbedürftiger Schüler angemessener sind.
Die realen Bedürfnisse des Kinder stehen im Mittelpunkt unserer schulischen Arbeit. Fortschritte in der Pädagogik und die anstehenden organisatorischen Veränderungen berücksichtigen sie. Dieser Gedanke wird - wie auch in den letzten 49 Jahren - die Diskussionen um die Entwicklung der Pestalozzischule zu einem "Sonderpädagogischen Förderzentrum" bestimmen und so die Kontinuität unserer sonderpädagogischen Arbeit sichern.
Im Jahr 2002 fand am 24. und 25.5. eine große Schuljubiläumsfeier statt.

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